An erster Stelle steht für ihn die Wohlfahrt des Menschen. Seine Lehre ist hauptsächlich Ethik. „Was du selber nicht wünschst, tu nicht den andern.“ Der Kern seiner Lehre ist aus folgendem Spruch gut ersichtlich: „Wenn die Alten die lichte Tugend offenbar machen wollten im Reiche, ordneten sie zuvor ihren Staat; wenn sie ihr Hauswesen regeln wollten, vervollkommneten sie zuvor ihre eigene Person; wenn sie ihre eigene Person vervollkommnen wollten, machten sie zuvor ihr Herz rechtschaffen; wenn sie ihr Herz rechtschaffen machen wollten, machten sie zuvor ihre Gedanken wahrhaftig; wenn sie ihre Gedanken wahrhaftig machen wollten, vervollständigten sie zuvor ihr Wissen“. „ Dass in den Köpfen und Herzen der Menschen zunächst Ordnung werde, erfordert v.a., dass die Dinge bei ihren einfachen und richtigen Namen genannt werden. Der Fürst sei Fürst, der Diener sei Diener, der Vater sei Vater, der Sohn sei Sohn.“ Die rechte Art der Regierung: Für genügend Nahrung, genügend Wehrmacht und das Vertrauen des Volkes sorgen. Verzichten kann man zuerst auf die Wehrmacht, dann auf die Nahrung, wenn aber das Volk keinen Glauben hat, so lässt sich keine Regierung aufrichten. Der Mensch ist gut. Die innere Legitimität der Macht, also des Herrschers, ist das Wichtigste. Konfuzius stellte charakterliche Anforderungen an den König.Freitag, 22. Juni 2007
Konfuzius (551 - 479 v. Chr.)
An erster Stelle steht für ihn die Wohlfahrt des Menschen. Seine Lehre ist hauptsächlich Ethik. „Was du selber nicht wünschst, tu nicht den andern.“ Der Kern seiner Lehre ist aus folgendem Spruch gut ersichtlich: „Wenn die Alten die lichte Tugend offenbar machen wollten im Reiche, ordneten sie zuvor ihren Staat; wenn sie ihr Hauswesen regeln wollten, vervollkommneten sie zuvor ihre eigene Person; wenn sie ihre eigene Person vervollkommnen wollten, machten sie zuvor ihr Herz rechtschaffen; wenn sie ihr Herz rechtschaffen machen wollten, machten sie zuvor ihre Gedanken wahrhaftig; wenn sie ihre Gedanken wahrhaftig machen wollten, vervollständigten sie zuvor ihr Wissen“. „ Dass in den Köpfen und Herzen der Menschen zunächst Ordnung werde, erfordert v.a., dass die Dinge bei ihren einfachen und richtigen Namen genannt werden. Der Fürst sei Fürst, der Diener sei Diener, der Vater sei Vater, der Sohn sei Sohn.“ Die rechte Art der Regierung: Für genügend Nahrung, genügend Wehrmacht und das Vertrauen des Volkes sorgen. Verzichten kann man zuerst auf die Wehrmacht, dann auf die Nahrung, wenn aber das Volk keinen Glauben hat, so lässt sich keine Regierung aufrichten. Der Mensch ist gut. Die innere Legitimität der Macht, also des Herrschers, ist das Wichtigste. Konfuzius stellte charakterliche Anforderungen an den König.
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