"Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele", sagte Platon einst. Grundsätzlich gebe ich dem Griechen Recht. Die Seele aus dem griechischen übersetzt heisst nämlich Psyche. Es ist aber eine Frage der Definition. Das Selbstgespräch meiner Seele führt nicht zum Denken, sondern zum Kampf zwischen Gut und Böse.
Der Mensch besteht aus vier Elementen: Körper, Herz, Geist und Seele. Der Körper ist die Hülle, das Herz beherbergt die Gefühlswelt, der Geist umfasst die Funktionen des Gehirns und die Seele steht für das Gute und das Böse eines Menschen.
Dank Körper kann der Mensch sich bewegen, er kann riechen, schmecken, tasten, hören und sehen. Auch vereinzelte Triebe wie der Trieb nach Nahrung werden vom Körper aus gestartet.
Das Herz ist ein Symbolbegriff für die gesamte Gefühlswelt eines Menschen. Liebe, Hass, Freude, Neid, Glück, Eifersucht. Die Gefühle stammen rein von der Wahrnehmung aus dem Brustkorb. Das symbolische Herz ist aber nicht identisch mit dem körperlichen Herz. Beide, ob körperlich oder emotional, sind aber der dominante Lebensimpuls des Menschen.
Der Geist teilt sich in vier Ebenen: der bewusste Geist, der unbewusste Geist, der triebhafte Geist und der gewissenhafte Geist. Der bewusste Geist ist das Rationale, das Denken. „Cogito ergo sum“ - Ich denke, also bin ich (René Descartes, französisches Philosoph 1596 – 1650). Der unbewusste Geist ist die ganze Welt des – wie könnte es anders sein – Unbewussten. Dazu gehören beispielsweise alle Träume, aber auch alle Wahrnehmungen, die wir nicht bewusst aufnehmen. Alle diese Wahrnehmungen werden trotzdem verarbeitet, meist gerade auch in den Träumen. Träume können vereinzelt auch in den bewussten Geist hineinspielen. Wenn wir zum Beispiel am Morgen erwachen und unseren Traum noch wissen. Dieser bewusste Teil ist aber jeweils nur „die Spitze des Eisberges“. Der triebhafte Geist umfasst alle Triebe eines Menschen, ausgenommen die körperlich angetriebenen. Zum triebhaften Geist gehört unter anderem der Sexualtrieb, der Trieb nach Selbstverwirklichung, aber auch der Überlebenstrieb. Der gewissenhafte Geist ist die direkte geistige Verbindung zur Seele - auch Gewissen genannt. Der gewissenhafte Geist liefert die rationale Leistung für den Kampf zwischen Gut und Böse. Der gewissenhafte und der triebhafte Geist spielen sowohl in den bewussten als auch in den unbewussten Teil des Geistes. Alle vier Ebenen des Geistes können von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Die Seele beherbergt das Gute und das Böse eines Menschen. Müsste ich die Seele irgendwo im sterblichen Körper platzieren, würde ich sie wohl im Herz deponieren. Der Mensch ist von Natur aus weder gut noch böse. Er wird durch das Umfeld, in das er hineingeboren wird, geprägt. Je nachdem wird das Gute oder das Böse stärker ausgeprägt. Die Menschheit sollte zum Guten streben. Ein Zusammenleben wird sonst verunmöglicht.
Die menschlichen Elemente Körper, Geist, Herz und Seele sind alle sterblich. Die Seele wandelt sich aber nach dem Tod. Die Seele eines Verstorbenen ist die Summe aller Erinnerungen an ihn. Sowohl gute, als auch schlechte Erinnerungen. Die Seele schafft es normalerweise also auch nicht in die Ewigkeit, sondern verblasst mit jedem Tag ein Stück. Sie kann teilweise aber auch die Unsterblichkeit erlangen.
"Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele", sagte Platon einst. Mein Denken ist das Selbstgespräch des bewussten Geistes.
Der Filosof, 25. Juni 2007
Der Mensch besteht aus vier Elementen: Körper, Herz, Geist und Seele. Der Körper ist die Hülle, das Herz beherbergt die Gefühlswelt, der Geist umfasst die Funktionen des Gehirns und die Seele steht für das Gute und das Böse eines Menschen.
Dank Körper kann der Mensch sich bewegen, er kann riechen, schmecken, tasten, hören und sehen. Auch vereinzelte Triebe wie der Trieb nach Nahrung werden vom Körper aus gestartet.
Das Herz ist ein Symbolbegriff für die gesamte Gefühlswelt eines Menschen. Liebe, Hass, Freude, Neid, Glück, Eifersucht. Die Gefühle stammen rein von der Wahrnehmung aus dem Brustkorb. Das symbolische Herz ist aber nicht identisch mit dem körperlichen Herz. Beide, ob körperlich oder emotional, sind aber der dominante Lebensimpuls des Menschen.
Der Geist teilt sich in vier Ebenen: der bewusste Geist, der unbewusste Geist, der triebhafte Geist und der gewissenhafte Geist. Der bewusste Geist ist das Rationale, das Denken. „Cogito ergo sum“ - Ich denke, also bin ich (René Descartes, französisches Philosoph 1596 – 1650). Der unbewusste Geist ist die ganze Welt des – wie könnte es anders sein – Unbewussten. Dazu gehören beispielsweise alle Träume, aber auch alle Wahrnehmungen, die wir nicht bewusst aufnehmen. Alle diese Wahrnehmungen werden trotzdem verarbeitet, meist gerade auch in den Träumen. Träume können vereinzelt auch in den bewussten Geist hineinspielen. Wenn wir zum Beispiel am Morgen erwachen und unseren Traum noch wissen. Dieser bewusste Teil ist aber jeweils nur „die Spitze des Eisberges“. Der triebhafte Geist umfasst alle Triebe eines Menschen, ausgenommen die körperlich angetriebenen. Zum triebhaften Geist gehört unter anderem der Sexualtrieb, der Trieb nach Selbstverwirklichung, aber auch der Überlebenstrieb. Der gewissenhafte Geist ist die direkte geistige Verbindung zur Seele - auch Gewissen genannt. Der gewissenhafte Geist liefert die rationale Leistung für den Kampf zwischen Gut und Böse. Der gewissenhafte und der triebhafte Geist spielen sowohl in den bewussten als auch in den unbewussten Teil des Geistes. Alle vier Ebenen des Geistes können von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Die Seele beherbergt das Gute und das Böse eines Menschen. Müsste ich die Seele irgendwo im sterblichen Körper platzieren, würde ich sie wohl im Herz deponieren. Der Mensch ist von Natur aus weder gut noch böse. Er wird durch das Umfeld, in das er hineingeboren wird, geprägt. Je nachdem wird das Gute oder das Böse stärker ausgeprägt. Die Menschheit sollte zum Guten streben. Ein Zusammenleben wird sonst verunmöglicht.
Die menschlichen Elemente Körper, Geist, Herz und Seele sind alle sterblich. Die Seele wandelt sich aber nach dem Tod. Die Seele eines Verstorbenen ist die Summe aller Erinnerungen an ihn. Sowohl gute, als auch schlechte Erinnerungen. Die Seele schafft es normalerweise also auch nicht in die Ewigkeit, sondern verblasst mit jedem Tag ein Stück. Sie kann teilweise aber auch die Unsterblichkeit erlangen.
"Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele", sagte Platon einst. Mein Denken ist das Selbstgespräch des bewussten Geistes.
Der Filosof, 25. Juni 2007
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