Dienstag, 16. Juni 2009

Kant Immanuel (1724 – 1804)

Immanuel Kant war ein deutscher Philosoph. Er wurde am 22. April 1724, mitten im Zeitalter der Aufklärung, in Königsberg geboren. Heute gilt Kant als einer der bedeutendsten Philosophen der abendländischen Philosophie. Sein Werk „Kritik der reinen Vernunft“ markiert den Beginn der modernen Philosophie. Immanuel Kant wurde 1724 im deutschen Königsberg geboren. Er besuchte von 1732 bis 1740 ein reformiertes Gymnasium und studierte danach an der Königsberger Universität. Zwischenzeitlich war Immanuel Kant bei verschiedenen Familien in Ostpreussen als Hauslehrer tätig. 1754 kehrte er nach Königsberg zurück, wurde dort Lehrer (Magister) und nahm eine thematisch sehr breite Vorlesungstätigkeit auf: Logik, Metaphysik, Moralphilosophie, Mathematik, Physik, Geographie, später noch Anthropologie, Pädagogik, Naturrecht, natürliche Theologie. 1796 stellte er seine Vorlesungen ein, 1801 zog er sich aus den akademischen Ämtern zurück. Kant verstarb am 12. Februar 1804 in seinem Geburtsort Königsberg.

Dienstag, 6. November 2007

William Occam (ca. 1285 – 1349/1350)

William Occam oder William of Ockham wird etwa 1285 in Ockham in England geboren. Schon in jungen Jahren wird er Franziskanermönch. Mit etwa 24 Jahren geht er nach Oxford und studiert Theologie. Wegen starker Meinungsverschiedenheiten mit Teilen der theologischen Fakultät kann er den Doktortitel nicht erwerben. Er erhält nur das Lizenziat, damals noch Bakkalaureus. Occam tritt für eine klare Unterscheidung von Glauben und Wissen, von Theologie und Philosophie ein. Er vertritt den Standpunkt, dass Staat und Kirche getrennt sein sollten.

Dienstag, 25. September 2007

Die Liebe

Die Liebe ist die stärkste Kraft der Erde. Liebe bringt Glück, Hoffnung, Schönheit und Leben auf diese Welt. Im Namen der Liebe wird aber auch getötet, Kriege werden geführt. Sie ist die Mutter für Eifersucht, Neid und Hass. Stärker als die Liebe ist nicht einmal der Tod.

Der Filosof, Sommer 2007

Samstag, 30. Juni 2007

Der Traum

Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will.

Victor Hugo (1802-85), französischer Dichter der Romantik

Donnerstag, 28. Juni 2007

Sokrates (469 v. Chr. – 399 v. Chr.)

Der griechische Philosoph wird 469 v. Chr. in Alopeke bei Athen geboren. Sein Vater Sophroniskos ist Steinmetz, seine Mutter Phaunarete ist Hebamme. Aus einer vorangehenden Ehe seiner Mutter hat er einen Halbbruder, Patrokles. Ob Sokrates das Handwerk seines Vaters selbst in erheblichem Umfang ausgeübt hat, ist nicht bekannt.

Neben der Tätigkeit als philosophischer Aufklärer zeichnet er sich im Kriegsdienst durch Tapferkeit aus und verwaltet politische Ämter. Er ist dabei ohne persönliche Rücksichten dem Gesetz und der Gerechtigkeit verpflichtet. Es ist nicht bekannt, wer die Lehrer von Sokrates waren, aber es wird angenommen, dass er sich mit Ideen von Parmenides von Elea, Heraklit und Anaxagoras beschäftigt hat. Aus seiner „Schule“ gingen viele bekannte Personen hervor, die in die Geschichte eingingen. Hierzu zählen unter anderem Euklid, Kritias und Platon.

Sokrates ist mit Xanthippe verheiratet. Er hat mit ihr drei Söhne: Lamprokles, Sophroniskos und Menexenos. Sokrates hatte von seinen Eltern ein kleines Vermögen geerbt, das ihm und seiner Familie ein bescheidenes, aber unabhängiges Auskommen ermöglichte. 399 v. Chr. wird er von den drei Männern Meletos, Anykos und Lykon angeklagt. Er soll angeblich neue Götter eingeführt und die Jugend verführt haben. Ein Gericht verurteilt ihn zum Tod. Sokrates wird mit Gift hingerichtet.

Mittwoch, 27. Juni 2007

Platon (427 – 348/347 v. Chr.)

Platon ist der Begründer der abendländischen Philosophie. Der Grieche kommt 427 v. Chr. in Athen zur Welt. Durch seine Adern fliesst adliges Blut. Sein Vater heisst Ariston, seine Mutter Periktione. Der junge Platon will Politiker werden. Das politische Chaos in Athen hält ihn letztlich aber davon ab. Der Philosoph Sokrates weckt in Platon die Freude an philosophischen Fragen nach den sittlichen Werten, den Tugenden, und nach dem einen göttlichen Guten. Acht Jahre lang bleibt er bei Sokrates. Davon wird er nachhaltig beeinflusst. Platon verewigt seinen Lehrer Sokrates später auch in seinen Schriften.

Im Jahre 399 v. Chr. wird Sokrates hingerichtet. Er soll neue Götter eingeführt und die Jugend verführt haben. Mit dem Tod von Sokrates reift in Platon die Überzeugung, dass die Stadt Athen von den Sitten der Väter abgefallen sei und überhaupt alle Staaten schlecht verwaltet seien. Er verlässt Athen und geht auf Reisen. Unter anderem besucht er Ägypten, Unteritalien und Sizilien.

Im Jahr 387 v. Chr. kehrt Platon nach Athen zurück. Er gründet die Akademie, die erste Athener Philosophenschule. Der Studienplan umfasst Astronomie, Biologie, Mathematik, Politik und Philosophie. Als bedeutendster Schüler geht daraus Aristoteles hervor. Die letzten Lebensjahre verbringt Platon in Athen in ununterbrochener Lehrtätigkeit im Kreise seiner Schüler. Platon stirbt 348 oder 347 v. Chr. in Athen. Die Akademie bleibt die bedeutendste Universität der antiken Welt, bis sie 529 n. Chr. vom oströmischen Kaiser Justinian I geschlossen wird.

Dienstag, 26. Juni 2007

Weltrekord

Jeder Mensch auf dieser Erde bringt mindestens einmal in seinem Leben etwas zu Stande, das einzigartig auf der Welt ist. Jeder ist einmal der jüngste Mensch auf dieser Welt, wenn auch nur für den Bruchteil einer Sekunde.

Der Filosof, 26. Juni 2007